70 Einbrüche – aber die Statistik passt!?

Laut Reportage des WDR “Aktuelle Stunde” wurden in Oerlinghausen in letzter Zeit 70 Einbrüche verübt! Dem subjektiven Gefühl aufgrund der Berichte in der örtlichen Presse und aus den Gesprächen mit heimgesuchten Opfern kommt das sehr nahe. Die offiziellen Statistiken und Aussagen zeigen offensichtlich keinen signifikanten Anstieg für den Kreis Lippe; hier gehen vermutlich 70 Einbrüche “unter”. Die gehäufte Zahl von Einbrüchen bzw. Einbruchsversuchen  hier in der Südstadt lässt sich nicht leugnen, und beunruhigt die Bürger in großem Maße.

Auch das Aufrüsten des Einbruchsschutzes hilft nur bedingt. Immer wieder kommt die Überlegung, wenn man das Haus verlassen will, sei es zum Einkauf, übers Wochenende oder gar vor dem Urlaub, ist das eigene Heim genügend gesichert? Insbesondere diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die schon ein Mal Opfer geworden sind, wird diese Frage besonders beschäftigen.

Nun hat die örtliche Politik mit einer Resolution (Änderung des Zuteilungsschlüssels für die ZUE in Oerlinghausen) reagiert . Die Vorlage von Bürgermeister Dirk Becker wurde vom Stadtrat vor Weihnachten einstimmig verabschiedet und Landes- und Bezirksregierung in Arnsberg zugesandt.
Reaktion: Möglicherweise auch aufgrund des überörtlichen Medieninteresses (Presse und TV) ist bereits der zuständige Staatssekretär des Landesamtes für Flüchtlinge und Integration, Andreas Bothe, nach Oerlinghausen gekommen. Einen Maßnahmenkatalog hatte er bereits im Gepäck. Wir werden sehen, wie und wann sie wirken …

Bleibt zu hoffen, dass seine Maßnahmen und die schon seitens Polizei und Betreiber der ZUE eingeleiteten schnellst möglich greifen und keine weiteren Bürger Opfer werden!

U. Armeit

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Volker Haseley
    12. Februar 2018 20:23

    Wir Südstadtanwohner sind sehr interessiert an aktuellen Informationen (Stand, Präventivmöglichkeiten) sowie behördlichen Unterstützungsangeboten zum Thema Wohnungseinbrüche. Wir nahmen deshalb auch an der vorangegangenen Infoveranstaltung der Polizei im Bonhoeffer-Haus teil. Gibt es Neuigkeiten?
    Bitte um Rückmeldung bezüglich der Vortragsinhalte von “Einbrüche in der Südstadt – Infoveranstaltung der Stadt/Polizei am 13.02.18”.
    Vielen Dank im Voraus…

    Antworten
  • Manfred Schröder
    28. Januar 2018 17:27

    Wir selbst haben erlebt, dass ein Hauseinbruch nicht nur viel Ärger und Verlust bedeutet, sondern auch große Angst macht. Wenn ich nach Hause komme, schaue ich von außen bereits auf die Fenster. Ich schelle an der Tür, um Einbrechern nicht in die Arme zu laufen. Ein Geräusch in der Küche ließ mich gestern zusammenzucken und nachschauen. Es war nur die Spülmaschine…
    Alle Politiker, die uns erklären, dass wir ja noch keine Gewalt auf den Straßen haben, verkennen die Situation. Jeder Einbruch ist Gewalt! Spätestens, wenn Täter in der Gefahr sind, entdeckt zu werden, werden viele von ihnen zu Gewalt greifen, um unerkannt zu entkommen.
    Der zusätzlich eingesetzte Polizist kann die Einbrüche nicht verhindern. An dem Tag, als bei uns eingebrochen wurde, ist er mehrfach im Schritttempo durch unsere Straße gefahren.
    Anscheinend hat die Politik wenig Interesse, ihr fehlerhaftes Konzept grundsätzlich in Frage zu stellen. Alle bisher getroffenen Maßnahmen haben offensichtlich die Anzahl der Einbrüche und Einbruchsversuche nicht verringert. Der Staat hat eine Verpflichtung, seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Wir erwarten in unserem Ort, dass das nicht nur hohle Worte sind!

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